keis schlächts wort


(geschrieben von acht, im Dezember 2003)


01. Lang hani glaubt, es seg für immer,
doch alles was mir hüt bliibt, isch din Ring a mim Finger.
Zieh mich zrugg i mis Zimmer, verschlüss mich hinter Türe,
ha nie welä glaube, dass ich dich wird verlüre,
jetzt stahn ich näb mim Läbe, chum nöd z’rächt mit dem Filmriss.
Dänk vil zrugg a die schön Ziit, wo mal gsi isch,
wo verbii isch, doch kei Sekunde isch vergäbe,
bi dankbar, so emne wunderbare Mänsch wie dir z’begägne.
Au wänn mir eus vonenand entfernt händ,
jedi Erfahrig isch wertvoll, wo mir vonenander glernt händ
gseh dass mir eus gern händ und ich hoff es wird so bliibe,
chan nöd begriife, wie mer für Liebi so cha liide,
wänni plötzlich merk, dass din Platz i mim Bett am Morge leer isch,
hett nie dänkt, dass die Trännig so schwer isch,
ha kein Uswäg meh gseh, nüm gwüsst, was min Zwäck isch,
merk wieder, was du mir bedütet häsch, erst jetzt wo du wäg bisch.


Refrain. Mir sind eus einig gsi und händ d’Entscheidig gmeinsam troffe,
und debi trotzdem Träne vergosse,
stah vor em Neuafang und doch vor gschlossne Türe,
doch wird ich keis schlächts Wort über dich verlüre!


02. dänn du bisch öppis bsunders, was ich scho bald gmerkt ha
du bisch die Frau gsi, mit dere ich ha welä alt werde.
Jetzt isch es andersch cho, du häsch mich zur Isicht bracht,
dass es so nöm gaht und doch zerrisst’s mich fascht.
s’fallt mer immer no schwer, ohni dich z’läbe
wänni eusi letscht gmeinsam Foti is Album ichläbe.
Es git kei Trännig, ohni Schmerze z’gspüre,
doch werdet d’Erinnerige a dich nie a Wert verlüre.
Weisch no, wie mer zältet händ, dusse idim Garte,
wie jede Geburtstag e anderi Überraschig, ohni eis Wort z’verrate.
Lueged id Sterne und ligged zäme ide Wiese.
Han Träne ide Auge, jedes Mal wänn ich dini Briefe lise.
Weiss wie’d mer gfählt häsch, wo mer trännt id Ferie sind gange,
ha lang nöd verstande, wie mer a öpperem so chan hange.
Doch weiss ich’s hüt, da chasch der sicher si.
Du häsch din feschte Platz imim Herz, das versprich ich dir.


Teil-Refrain. Mir sind eus einig gsi und händ d’Entscheidig troffe,
und debi hämmer Träne vergosse,


03. mir händ eus entschlosse, dass es für beidi besser isch,
ich weiss, du treisch die Entscheidig, will du psychisch stärcher bisch.
Die Ziite sind verbii, wo mer gmeinsam euse Stunde teiled,
Wuche vergönd, und mini Wunde heiled,
wänn au nur langsam, d’Situation isch schwirig gsi,
und immer wieder gits so Ziite, da vermissi di.
Mir sind so verschiede gsi, wie ich’s nur sälte känne,
han oft s’Gfühl gha, dass eus Wälte tränned.
Und trotzdem, wänn ich zrugg a die Ziite dänke,
hetti niemertem suscht chönne sovil Liebi schänke.
Was sältsam schine mag, macht jetzt en Sinn für mich,
han gäg usse wenig Gfühl zeigt, doch d'Schmerze sind innerlich.
Und ganz egal, wievil Ziit wird verstriiche,
du wirsch für immer en Teil vo mim Läbe bliibe.
Wünsch der nur s’Beste und gseh d’Zuekunft optimistisch,
alles Liebi vo mir, ich hoffe, dass d’mich nöd vergissisch!


2x Refrain.