a.c.h.t.


(geschrieben von acht, April 2004)


01. ich bin de A.C.H.T., nüt z’tue mit T.H.C.
säg em konventionelle schwiizer Rap ade,
dänn was ich hüt bringe, wänni über Hürde springe,
Raps mit Würde bringe, laht de Rescht im Nüt verschwinde,
isch mer glich, was d’Lüt so findet, bring mis eigene Ding,
gsehsch wie bescheide ich bin, ha nüt als rhyme im Sinn.
Wänni tight übernimm, das Mic isch nur für eine bestimmt.
Finds eigentli schlimm, dass de deepi Shit hüt immer cheaper wird.
Was mi wiiter bringt, wänni vo Ziit zu Ziit id Wiiti blick,
Siite für Siite kick, verbring vil Ziit demit,
z'fiile a Ziile, während ich eigentlich studiere sött,
bring härti Lines und derbi Styles, für jede wo’s probiere wett,
mach jedi Wett, bis hüt hät mich no niemert kännt,
doch rhyme ich tight, dass vil min Style am Mic kopiere wänd,
dänn mini Lieder gänd eu Schub, wie DextroEnergen,
zimli extrem, de Acht isch punkto Text es Phänomen.
Defür staht min Name, A. will ich s’Alphabet beherrsch,
so härt, dass bim Beef mit mir, dis Läbe derb erschwersch.
Wärsch de erscht, wo de fetter Shit rockt,
C.H. staht für de schwiizer Hip Hop.
T. für mis Talent, wänni glänz, alles andere wirkt matt bald.
So isch de Acht halt, e ruhelose Nachtgstalt,
ziehn id Schlacht bald, mit Styles solider als Asphalt,
und Sätz, woni so scharf gstalt, dassi demit Haar spalt.
En Monarch bald, onhi Zepter, doch ich bsetz de Thron,
bsitz meh Richtümer imim Wortschatz als es Lexikon,
wett kein fette Lohn, vererb nüt als mis letschte Mikrophon,
keis Wunder, fühl ich mich mit dem Teil starch verbunde,
ha min Wäg gfunde, und schlüss nach 88 Sekunde!